Goldensheep, Family Business
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Family Business08. Februar 20264 Min Lesezeit

Drei Wohnungen, ein Familien-Call: wie wir wirklich arbeiten.

Kein Büro, drei Wohnungen in Bern, ein Hund. Ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen unseres Familienbetriebs.

Alex Schläfli

Von Alex Schläfli

Operations, Offerten

Wir haben kein Büro. Das ist keine Pose, das ist eine Entscheidung. Sie spart euch als Kunde Geld, sie schenkt uns Konzentration, die nicht in Bürogeplänkel versickert, und sie erspart uns die ewige Diskussion, wer den Geschirrspüler ausräumt.

Konkret: Roy und Alex, die Eltern, in ihrer Wohnung im Ostring. Aline im Elfenau-Quartier, Liv und ihr Partner Claudio in der Innenstadt. Suki, der Familienhund, schläft meistens neben Liv und nimmt jedes Briefing kritisch zur Kenntnis, indem sie demonstrativ wegschaut.

Jeden Montag um 9 Uhr Family-Call: 30 Minuten, jeder zeigt, was diese Woche dran ist, wo es hakt, was Hilfe braucht. Mittwoch Mittag freiwilliger Mittags-Call, mehr für die Stimmung als für Inhalt. Freitag 16 Uhr Wochenrückblick, kurz, ehrlich, manchmal mit einem Bier.

Dazwischen läuft alles asynchron. Figma, Notion, ein gemeinsamer Markenkalender, ein Kanal pro Kundenprojekt. Keine Slack-Pings am Abend, keine Wochenend-Mails, ausser ein Launch steht an.

Was uns von einer Agentur mit Büro unterscheidet: wir haben keinen Empfang, wir haben keine Galerie-Wand mit Awards, und wir haben kein Sofa, auf dem ihr Kafi trinken könnt. Dafür haben wir mehr Zeit für eure Marke und keinen Overhead, den wir euch einpreisen müssten.

Wenn ihr uns persönlich treffen wollt: gerne. Wir kommen zu euch, oder wir treffen uns in Bern. Im Sommer an der Aare, im Winter ins Café Lorenzini. Beides funktioniert.